Über das Projekt
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Poolwart ist ein Familienprojekt. Bei uns steht ein Softub mit 530 Litern, und die Frage, wie viel Chlor nach einer Messung ins Wasser gehört, hat uns lange beschäftigt. Die Anleitung rechnet in Löffeln, der Tester zeigt Milligramm pro Liter. Dazwischen lag Schätzarbeit.
Ich bin Softwareentwickler und habe das Umrechnen deshalb einem Programm überlassen: Messwert eintragen, Gramm ablesen, abwiegen. So dosieren wir bis heute. Poolwart macht denselben Rechner für andere Becken zugänglich.
Womit gemessen wird
- Becken
- Softub, 530 Liter, seit mehreren Jahren in Betrieb
- pH-Wert
- Lovibond-Pooltester mit Phenol-Red-Tabletten
- Freies Chlor
- derselbe Tester mit DPD-No.-1-Tabletten
- Dosierung
- Löffelwaage, auf das Gramm genau
Was auf den Whirlpool-Seiten über das Chloren steht, ist an diesem Becken im Alltag erprobt. Die Seiten über Pools, über aufblasbare Whirlpools von Intex oder Lay-Z-Spa und über das Einwintern stützen sich auf die Unterlagen der Hersteller und auf Normen, nicht auf eigene Versuche.
Ein Beispiel zum Nachrechnen
Der Dosierrechner beruht auf einer Rechnung, die du mit dem Taschenrechner prüfen kannst.
- Ein Gramm Chlorgranulat mit 56 % Aktivchlor enthält 0,56 Gramm wirksames Chlor. Das sind 560 Milligramm.
- Verteilt auf 530 Liter Wasser ergibt das rund 1 mg/l.
- In 1.000 Litern wären es 0,56 mg/l.
Den Prozentwert liest du vom Etikett deines Granulats ab, das Volumen steht in der Anleitung deines Beckens. Der Rechner empfiehlt nie eine Menge, die über das obere Ende des Zielbereichs hinausführt. Er rechnet nur mit Granulat; Flüssigchlor ist nicht abgebildet. Weicht dein Etikett von einer Angabe hier ab, gilt das Etikett.
Woher die Zahlen kommen
Zielbereiche und Grenzwerte stammen aus drei Arten von Quellen: dem Produktetikett, den Unterlagen der Hersteller (zum Beispiel BAYROL oder Intex) und der Norm DIN EN 16713. Bevor eine Zahl auf die Seite kommt, wird sie mit dem Wortlaut der Quelle verglichen. Findet sich kein Beleg, fällt die Aussage weg. Deshalb empfiehlt Poolwart manches nicht, was in Foren die Runde macht, etwa Backpulver oder Essig gegen trübes Wasser.
Geld und Daten
Poolwart verkauft keine Chemie und bekommt kein Geld von Herstellern oder Händlern. Werbung gibt es auf der Seite nicht. Die Seite setzt keine Cookies; was gemessen wird, steht in der Datenschutzerklärung.
Fehler gefunden?
Schreib an hallo@poolwart.de. Ich prüfe die Meldung an der Quelle. Stimmt sie, wird die Seite korrigiert und bekommt ein neues Datum. Wasserchemie betrifft die Gesundheit, deshalb gehen Korrekturen vor.