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Whirlpool richtig chloren

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In welcher Reihenfolge chlore ich richtig?

Richtig chloren heißt: zuerst den pH-Wert auf 7,0 bis 7,4 bringen, dann bei laufender Umwälzung das Granulat zugeben, nach etwa 10 Minuten messen. Als Menge gilt nach jedem Bad rund 5 g je 1.000 Liter; die genaue Grammzahl für dein Volumen liefert der Rechner oben.

Dabei kommt das Granulat immer ins Wasser, nie Wasser aufs Granulat, und es wird nie mit anderen Mitteln gemischt. Frisch befülltes Wasser bekommt erst rund 24 Stunden Zeit, bis Härte, Alkalinität und pH im Gleichgewicht sind, und startet dann mit etwa 2 mg/l Chlor. Die Routine dahinter bleibt klein: mindestens einmal pro Woche pH und Chlor messen und nachstellen, bei Hitze, Sonne und viel Betrieb öfter. Gechlort wird laufend in kleinen Mengen; für trübes, riechendes oder lange gestandenes Wasser ist die Schockchlorung der Sonderweg.

Was willst du tun?

Vorbelegt für übliches Dichlor-Granulat. Prüf den Wert auf deinem Etikett.

Schritt 1: pH-Wert messen und einstellen

Bevor Chlor ins Wasser kommt, kommt der Teststreifen. Bei Chlor-Pflege gehört der pH-Wert in den Bereich 7,0 bis 7,4, denn dort wirkt die Behandlung richtig. Sitzt der pH falsch, verpufft ein Teil jeder Dosis, und du jagst dem Zielwert hinterher, ohne ihn zu halten.

pH-Mittel und Chlor strikt nacheinander

Korrigierst du erst den pH, dann warte einen Umwälz-Durchlauf, bevor Chlor dazukommt. Chlorgranulat darf nie direkt auf Säure wie pH-Minus treffen, dabei entstehen giftige Gase.

Schritt 2: Granulat bei laufender Umwälzung zugeben

Dosiert wird bei laufender Umwälzung, damit sich das Granulat sofort verteilt. Die Richtmenge nach jedem Bad: etwa 5 g je 1.000 Liter, exakt gerechnet vom Rechner oben aus Volumen, Messwert und dem Aktivchlor-Gehalt auf deinem Etikett. Das Granulat kommt dabei ins Wasser, niemals Wasser auf das Granulat.

  • Im Freien oder gut belüftet arbeiten und den Staub nicht einatmen.
  • Handschuhe und Augenschutz tragen.
  • Das Gebinde kindersicher und verschlossen lagern.

Schritt 3: nach 10 Minuten messen, dann erst nachlegen

BAYROL nennt für seine Whirlpool-Linie den Takt: nach der Zugabe die Filtration 10 Minuten laufen lassen und dann prüfen. Gehalten wird der Bereich von deinem Etikett, je nach Pflegemittel meist 1 bis 3 mg/l freies Chlor. Erst wenn der Messwert danach noch zu niedrig ist, legst du nach.

Ein Nebeneffekt gehört ins Bild: Übliches Dichlor-Granulat ist stabilisiert und bringt mit jeder Dosis Cyanursäure ein, die sich nicht abbaut. Was das langfristig bedeutet und wann deshalb frisches Wasser fällig ist, erklärt die Cyanursäure-Seite.

Erstbefüllung: chloren am Anfang

Nach dem Befüllen ist Geduld der erste Pflegeschritt: Bring Härte, Alkalinität und pH ins Gleichgewicht und gib dem Wasser dazu rund 24 Stunden. Erst dann wird gechlort, mit einer Startdosis von etwa 2 mg/l. Die Schrittfolge fürs Befüllen selbst, von den Ventilkappen bis zur Werte-Reihenfolge, steht auf der Wasserwechsel-Seite.

Die Wochenroutine: ein fester Tag reicht

Gemessen und nachgestellt wird mindestens einmal pro Woche, auch wenn niemand gebadet hat; BAYROL empfiehlt dafür einen festen Pflegetag und eine wöchentliche Grundbehandlung unabhängig von der Nutzung. Intex setzt den Takt enger: testen vor jeder Benutzung.

Ab etwa 28 Grad Wassertemperatur und bei starker Sonne zehrt das Wasser jede Dosis schneller auf; dann verkürzt sich der Messabstand, nicht die Sorgfalt.

Die Schritte gelten für die aufblasbare Klasse genauso wie für Ganzjahresgeräte wie den Softub; beim Gerät selbst geht immer das eigene Handbuch vor, beim Mittel das Etikett.

Wann reicht Chloren nicht mehr?

Laufendes Chloren hält sauberes Wasser sauber, es rettet aber kein gekipptes. Nach starker Nutzung, bei trübem Wasser, bei stechendem Chlorgeruch und nach längerem Stillstand ist die Schockchlorung dran; sie hebt das freie Chlor einmalig stark an und räumt auf, was die Dauerdosis nicht schafft.

Häufige Fragen

Wie chlore ich einen aufblasbaren Whirlpool zum ersten Mal?
Nach dem Befüllen zuerst Härte, Alkalinität und pH einstellen und dem Wasser rund 24 Stunden geben. Danach startest du mit etwa 2 mg/l Chlor; der Rechner oben übersetzt das in Gramm für dein Volumen.
Wie oft muss ich chloren?
Es gibt zwei Takte: nach jedem Bad rund 5 g Granulat je 1.000 Liter, und mindestens einmal pro Woche messen und nachstellen, auch ohne Badegäste. Einen festen Kalender jenseits dieser zwei Takte gibt es nicht, der Messwert führt.
Was passiert, wenn ich zu viel chlore?
Dann heißt es warten: Über 3,0 mg/l freiem Chlor wird nicht gebadet. Offener Deckel und Zeit erledigen den Rest; vor dem nächsten Bad zeigt der Teststreifen, ob der Wert wieder unter der Grenze liegt. Nachhelfen musst du mit nichts.
Muss ich chloren, wenn niemand badet?
Die Kontrolle ja: pH und Chlor werden mindestens wöchentlich gemessen und nachgestellt, unabhängig von der Nutzung; BAYROL sieht die wöchentliche Grundbehandlung ausdrücklich nutzungsunabhängig vor. Ohne Badegäste fällt die Dosis nur kleiner aus, weil weniger gezehrt wird.
Tabletten oder Granulat: womit chlore ich richtig?
Beides kann richtig sein: Granulat wirkt schnell und lässt sich grammgenau auf Messwert und Volumen rechnen, langsam lösliche Tabs halten in einem Dosierer die Grundlast; Bestway etwa schreibt für den Lay-Z-Spa den Chemikaliendosierer vor. Entscheidend bleibt der wöchentliche Messwert, nicht die Darreichungsform.

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